AUFRUFE

Nein zur türkischen Aggression – Solidarität mit Rojava/Nordostsyrien!

Die türkische Armee hat am 9. Oktober den lang angekündigten Angriffskrieg auf Nordostsyrien begonnen. Seitdem bombardiert die zweitgrößte NATO-Armee mit Kampfjets und Artillerie zivile Gegenden, nicht nur die Städte entlang der Grenze, sondern auch die Stadt Ayn Isa, die 50km im Landesinneren liegt. Die Selbstverteidigungskräfte der SDF leisten der Invasion entschlossen Widerstand. Es wurden schon zahlreiche Tote gemeldet, darunter ZivilistInnen der christlichen Minderheit in Qamislo und SDF-KämpferInnen.

Wir verurteilen die türkische, völkerrechtswidrige Aggression welche durch die Billigung der NATO und UN ermöglicht wird, aufs Schärfste. Das Projekt des radikaldemokratischen Zusammenlebens verschiedener Ethnien gilt dem türkischen Diktator als Dorn im Auge, denn es stellt eine Alternative zur Teile-und Herrsche Politik dar. Die türkische Aggression gilt den SDF, welche jahrelang die islamistische Schreckensherrschaft des sog. Islamischen Staates bekämpften, besiegten, und somit auch für Sicherheit hier in Europa beigetragen haben. Die türkische Aggression stellt eine nicht hinnehmbare Kriegshandlung gegen die Menschlichkeit dar.An diesem Krieg ist auch die deutsche Bundesregierung beteiligt. Die Waffen und Panzer, die eingesetzt werden, stammen aus deutschen Rüstungsschmieden. Die Bundesregierung rüstet den NATO-Partner und ewigen Waffenbruder Türkei bereitwillig auf.

Wir fordern die sofortige Einstellung jeglicher wirtschaftlicher, politischer und militärischer Unterstützung des türkischen Regimes, Anerkennung der Föderation Nordostsyrien und ein sofortiges Ende der Aggression. Wir werden in den nächsten Tagen täglich auf der Straße sein, um unsere Solidarität mit den Menschen in Nordostsyrien zu zeigen. Wir stellen uns gegen die türkische Aggression und ihre internationale Unterstützung.

Bündnis „Hamburg für Rojava“

Kommende Termine

Alle Termine sind im Veranstaltungskalender zu finden: